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28.09.2026 · Signal Titans Editorial

JetBrains Air Teams bringt gemeinsame Cloud-Agenten und Automatisierungen für Geschäftskunden

JetBrains Air Teams bietet gemeinsame Umgebungen, wiederkehrende Agenten-Workflows und Cloud-Aufgaben, damit Entwicklungsteams KI-gestützte Arbeit gemeinsam nutzen.

Redaktionelle Illustration eines Roboterarms, der einer menschlichen Hand einen Staffelstab übergibt. Sie steht für gemeinsam nutzbare Coding-Automatisierung in einem Entwicklungsteam.

JetBrains hat Air Teams vorgestellt, einen gemeinsamen Arbeitsbereich für Entwicklungsteams, in dem sie Coding-Agenten ausführen, Entwicklungsumgebungen wiederverwenden und wiederkehrende Aufgaben automatisieren können. Der Dienst ist bereits für Geschäftskunden von JetBrains verfügbar. Der Zugang für Einzelkunden soll später folgen.

Von persönlichen Setups zu Team-Workflows

Air Teams erweitert die Air-App über den individuellen Desktop-Workflow hinaus. Teams können gemeinsame Umgebungen, Konnektoren, Automatisierungen und Cloud-Aufgaben in Projekten organisieren. Dadurch lässt sich der Agenten-Workflow eines Entwicklers von Kollegen wiederverwenden, statt an einen persönlichen Laptop gebunden zu bleiben.

Automatisierungen sind für wiederkehrende Aufgaben gedacht, die durch Ereignisse oder Zeitpläne ausgelöst werden. Genannt werden unter anderem die Prüfung von Pull Requests, die Untersuchung markierter Issues und die Kontrolle von Abhängigkeitsaktualisierungen. Ein Workflow verbindet Anweisungen, eine Ausführungsumgebung, verfügbare Werkzeuge und einen Auslöser. Zu den genannten Optionen gehören GitHub- und Jira-Ereignisse, Webhooks sowie Zeitpläne.

Cloud-Umgebungen und Aufgaben

Jede Automatisierung und jede Cloud-Aufgabe läuft in einer konfigurierten Umgebung. Dazu können die Größe der virtuellen Maschine, Netzwerkzugriff, Abhängigkeiten, Toolchain-Einstellungen und Geheimnisse gehören. Die Konfiguration liegt im Repository unter `.air/cloud/startup.sh` und kann daher gemeinsam mit dem Code geprüft und versioniert werden. Air kann außerdem ein erstes Startup-Skript in einem separaten Branch erstellen, das Ingenieure anschließend kontrollieren.

Ist die Umgebung vorbereitet, kann sie als Snapshot gespeichert und geteilt werden, ohne Zugangsdaten offenzulegen. Cloud-Aufgaben lassen sich aus einer IDE starten und später im Web weiterverfolgen. Sie laufen auch weiter, nachdem der ursprüngliche Laptop geschlossen wurde. Der Quelle zufolge ist ein Zugriff per Smartphone geplant, ein Termin wird jedoch nicht genannt.

Die Prüfung bleibt bei den Ingenieuren

Air Teams bringt Codeänderungen über Pull Requests ein. Ein Ingenieur entscheidet weiterhin, ob die Arbeit eines Agenten übernommen wird. Das System bewahrt die Unterhaltung des Agenten und seine Werkzeugaufrufe auf, sodass Teams nachvollziehen können, wie ein Ergebnis entstanden ist. JetBrains beschreibt Szenarien, in denen Agenten Abhängigkeiten aktualisieren, Builds und Tests ausführen, auf Review-Feedback reagieren oder Änderungen zurücknehmen, wenn sich ein Upgrade nicht reparieren lässt.

Projekte geben Administratoren Kontrolle über Mitglieder, Umgebungen, Konnektoren und Automatisierungen. Außerdem verfügen sie über Dienstkonten und KI-Guthaben. Dadurch können Automatisierungen unter dem Projekt weiterarbeiten, statt vom Konto des Entwicklers abzuhängen, der sie erstellt hat. Die Ankündigung nennt weder Preise noch eine breitere Verfügbarkeit für weitere Kundengruppen.

KI-generierte redaktionelle Illustration; kein Dokumentarfoto.

Quelle: Air Teams: Bring Your Best Agentic Workflows to the Whole Team – and Automate Repeatable Work