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28.09.2026 · Signal Titans Editorial

Ehemaliger Starfield-Designer bezweifelt, dass Bethesda eine Fortsetzung entwickelt

Kurt Kuhlmann hält Starfield trotz gemeldeter Gewinne für nicht erfolgreich genug, um eine Fortsetzung zu rechtfertigen.

Ein isolierter Science-Fiction-Außenposten auf einem kargen fremden Planeten mit einer unfertigen Basis unter einem sternenreichen Himmel.

Kurt Kuhlmann, ehemaliger Systems Designer bei Bethesda, bezweifelt, dass das Studio Starfield 2 entwickeln wird. Seiner Einschätzung nach war das 2023 erschienene Science-Fiction-Rollenspiel nicht erfolgreich genug, um eine Fortsetzung zu tragen. Dabei handelt es sich um die persönliche Einschätzung eines früheren Entwicklers und nicht um eine offizielle Absage.

Offenbar profitabel, aber kein großer Durchbruch

Konkrete Verkaufszahlen zu Starfield wurden bisher nicht veröffentlicht. PC Gamer berichtet von einer Schätzung, nach der das Spiel bis April 2026 einen Umsatz von 300 Millionen US-Dollar erzielt haben soll. Dem steht ein angebliches Budget von 200 Millionen US-Dollar gegenüber. Das würde auf einen Gewinn hindeuten, dennoch bleibt Starfield beim kommerziellen Einfluss deutlich hinter Bethesdas erfolgreichsten Rollenspielen zurück.

Laut der Quelle hat Xbox außerdem signalisiert, sich stärker auf große etablierte Marken konzentrieren zu wollen, während Bethesda an The Elder Scrolls 6 arbeitet. Diese Prioritäten könnten es für eine neue Marke schwieriger machen, den langen Entwicklungszeitraum zu erhalten, den eine Fortsetzung benötigen würde.

Eine Fortsetzung hätte Designlücken schließen können

Als einen Bereich, den ein Nachfolger hätte überarbeiten können, nannte Kuhlmann das System zum Bau von Außenposten. Er hielt die Funktion technisch für interessant, sah sie aber nicht ausreichend mit der Handlung, den Missionen und dem übergeordneten Fortschritt des Spiels verbunden. Die Quelle beschreibt ein ähnliches Integrationsproblem in Fallout 4, wo der Siedlungsbau ebenfalls weitgehend von der narrativen Struktur getrennt blieb.

Diese Kritik verweist auf ein allgemeineres Entwicklungsproblem: Ein großes eigenständiges System kann beträchtliche Produktionszeit beanspruchen, ohne das zentrale Rollenspielerlebnis zu stärken, wenn es nicht in den grundlegenden Spielablauf eingebunden ist. Kuhlmann glaubt, Bethesda hätte aus den Erfahrungen mit Starfield lernen und eine geschlossenere Fortsetzung entwickeln können.

Bethesda hat Starfield nicht aufgegeben

Die Aussicht auf eine Fortsetzung bleibt unsicher; offiziell ausgeschlossen ist sie jedoch nicht. Bethesda unterstützt Starfield weiterhin mit kostenlosen Updates und herunterladbaren Inhalten. Im Juli 2026 erklärte das Studio zudem, dass das Spiel ein wichtiger Teil seiner Zukunft bleibe. Diese Unterstützung gilt der bestehenden Veröffentlichung und bestätigt nicht die Entwicklung von Starfield 2.

KI-generierte redaktionelle Illustration; kein Dokumentarfoto.

Quelle: Former Starfield designer says Bethesda's sci-fi RPG probably won't get a sequel, because the original wasn't 'anywhere near successful enough'