30.09.2026 · Signal Titans Editorial
bilt.me sichert sich 700.000 US-Dollar zur Skalierung seiner KI-gestützten App-Plattform
Das estnische Startup bilt.me hat 700.000 US-Dollar in einer Pre-Seed-Runde erhalten, um seine KI-Plattform für native mobile App-Entwicklung zu erweitern.

Das estnische Startup bilt.me hat 700.000 US-Dollar an Pre-Seed-Kapital für seine KI-gestützte Plattform eingesammelt, die Nutzerideen in native iOS- und Android-Anwendungen verwandelt. Die Finanzierungsrunde wurde von Superhero Capital angeführt, unter Beteiligung von Bolt-Gründer Markus Villig und Lightyear-Gründer Martin Sokk.
Von der Idee zur mobilen Veröffentlichung
Das im August 2025 von Uku Joost Annus, Kevin Akkermann und Karl Kiilaspää gegründete Unternehmen bilt.me entwickelte sich aus einem Hackathon-Projekt, das ursprünglich Apples Einschränkungen beim App-Testing adressierte. Heute dient der Dienst als KI-gestützte Plattform, die Anwender von einem ersten Konzept bis hin zur Veröffentlichung einer fertigen Anwendung in den gängigen App Stores begleitet.
Im Gegensatz zu vielen anderen KI-Tools, die sich auf Webanwendungen konzentrieren, legt bilt.me den Fokus auf native mobile Software. Dieser Ansatz rückt das Unternehmen näher an den klassischen Entwicklungs- und Verteilungsprozess, wobei die Quelle offenlässt, welche spezifischen technischen Arbeiten weiterhin manuelles Eingreifen oder Expertenwissen erfordern.
Eigenentwickelte Infrastruktur
Um native Anwendungen effektiv zu unterstützen, hat bilt.me eigene Dienste für Funktionsbereiche geschaffen, die das Team bei bestehenden Lösungen als unterversorgt betrachtete. Die Infrastruktur umfasst mittlerweile die Dienste Bilt Payments, Bilt Cloud und Bilt Link, welche die Bereiche Zahlungsabwicklung, Cloud-Dienste und App-Sharing abdecken.
Nach Unternehmensangaben sind bereits Apps mit Zahlungsfunktionen im Apple App Store und bei Google Play verfügbar. Bilt.me verzeichnet nach eigenen Angaben Tausende Nutzer, wobei etwa 75 Prozent der Projekte auf Endverbraucher-Apps entfallen, während die restlichen 25 Prozent private oder interne Werkzeuge darstellen.
Umsatzentwicklung und Expansionspläne
Bilt.me gibt an, bereits einen jährlich wiederkehrenden Umsatz von mehr als sechs Stellen erzielt zu haben, wobei sich der Umsatz drei Monate in Folge jeweils gegenüber dem Vormonat verdoppelt habe. Diese Kennzahlen basieren auf Angaben des Unternehmens; die Quelle nennt jedoch weder den genauen jährlich wiederkehrenden Umsatz noch exakte Zahlen zur Kundenbasis oder zur Finanzierungsbewertung.
Das Startup plant, das frische Kapital für die weltweite Expansion und die Weiterentwicklung seiner Fähigkeiten zur App-Erstellung zu nutzen. Damit unterstreicht bilt.me seinen Fokus auf die Anwendungsschicht der KI: Nutzer sollen in die Lage versetzt werden, ihr Fachwissen oder Geschäftskonzepte ohne die Hürden der herkömmlichen Entwicklung in mobile Produkte zu überführen.
KI-generierte redaktionelle Illustration; kein Dokumentarfoto.
Quelle: ‘Shopify of mobile apps’ bilt.me raises $700K to turn ideas into mobile businesses