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05.10.2026 · Signal Titans Editorial

KI-Musikplattform Suno führt Text-to-Speech und integrierte Audio-Generierung ein

Suno erweitert sein Angebot über die Musikgenerierung hinaus und startet eine öffentliche Beta-Funktion für gesprochene Sprachspuren mit Hintergrundmusik.

Ein elegantes metallisches Mikrofon, das von sanft leuchtenden Schallwellen vor einem dunkelblauen Hintergrund umgeben ist.

Die KI-Musikplattform Suno erweitert ihre Funktionen über die reine Musikkomposition hinaus: Wie ein Bericht von The Verge zeigt, führt das Unternehmen eine neue „Speech“-Funktion ein, die gesprochene Worte aus Textmanuskripten und beschreibenden Prompts generieren kann.

Vereinte Sprach- und Musikgenerierung

Die neu eingeführte Sprachfunktion steht derzeit als öffentliche Betaversion auf den Web- und Mobilplattformen von Suno zur Verfügung. Nach Angaben des Unternehmens ist das Modell darauf ausgelegt, synthetische Sprachaufnahmen zu erstellen und diese gleichzeitig mit KI-generierter Hintergrundmusik zu einer einzigen, harmonischen Tonspur zu kombinieren. Chief Product Officer Jack Brody erklärte, dass diese Erweiterung die umfassendere Vision der Plattform für menschlichen Ausdruck widerspiegle, auch wenn Musik weiterhin das Kernelement des Angebots bleibe.

Modi und Anpassungsoptionen

Nutzer können über die Schaltfläche „Create“ auf das Werkzeug zugreifen, indem sie die Option „Speech“ auswählen, die zwei verschiedene Erstellungspfade bietet. Der Simple-Modus nutzt Textbeschreibungen in einem Eingabefeld, um die Generierung zu steuern. Der Advanced-Modus hingegen unterstützt eigene Skripte und erlaubt Anpassungen von Sprachgeschlecht, Sprechstil sowie der Variationsbreite der Erzeugung. Die Funktion unterstützt Audiospuren mit einer maximalen Dauer von etwa acht Minuten.

Flexibilität der Plattform und Einschränkungen

Die integrierte Hintergrundmusik ist vollständig optional und lässt sich über einen Schalter deaktivieren, falls eine isolierte Sprachausgabe gewünscht ist. Suno räumt ein, dass sich die Software in einer unperfekten Betaphase befindet und Abweichungen wie wechselnde Akzente oder unvorhersehbare dramatische Pausen auftreten können. Laufende Verbesserungen basierend auf Nutzerfeedback sind geplant. Mit diesem Schritt betritt Suno den wettbewerbsintensiven Markt für synthetische Stimmen, der von Anbietern wie Adobe und ElevenLabs geprägt ist, um das eigene Audio-Angebot zu diversifizieren.

KI-generierte redaktionelle Illustration; kein Dokumentarfoto.

Quelle: AI music maker Suno now generates spoken words