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05.10.2026 · Signal Titans Editorial

Infold veröffentlicht Sicherheitshinweis nach giftigen Pflanzen in Cocktail-Rezepten zu Love and Deepspace

Der Entwickler Infold teilte Rezeptvorschläge mit giftigen Pflanzen in den sozialen Medien und stellte erst später klar, dass die Drinks rein fiktiv sind.

Ein polierter silberner Cocktailshaker steht auf einer dunklen Schiefertheke neben einem leuchtenden violetten Blütenblatt in einem schwach beleuchteten Bistro.

Der Spieleentwickler Infold hat nach der Veröffentlichung von Cocktail-Rezepten für sein mobiles Romance-Spiel Love and Deepspace Kritik aus der Community auf sich gezogen, da die Rezepte gefährliche Pflanzenarten enthielten. Wie PC Gamer berichtete, sollte die auf der Plattform X veröffentlichte Werbeaktion die romantischen Charaktere des Titels feiern, indem jedem von ihnen eine spezifische Blütengarnitur zugeordnet wurde.

Giftige Blütengarnituren in den Drink-Profilen der Charaktere

Die Marketingkampagne in den sozialen Medien stellte fünf männliche Charaktere des Mobile-Dating-Spiels vor und kombinierte jeden mit einer spezifischen Blume. Während Paarungen wie Caleb mit Holzapfelblüten, Xavier mit Vergissmeinnicht und Arzt Zayne mit Jasmin ungefährliche Pflanzen zeigten, warfen die Garnituren für die beiden verbleibenden Charaktere umgehend Sicherheitsbedenken auf. Den Rezepten zufolge wurde dem Charakter Rafayel die Feuerlilie und Sylus der Stechapfel zugewiesen. Sowohl die Feuerlilie als auch der Stechapfel sind giftige Pflanzen, die schwere körperliche Schäden verursachen können; der Stechapfel wirkt zudem als gefährliche psychoaktive Pflanze.

Warnungen aus der Community und Klarstellung des Entwicklers

Da der Werbebeitrag die Getränke zusammen mit realen Zutaten präsentierte, hinterfragten Fans rasch die Einbindung gefährlicher botanischer Elemente. Der Beitrag wurde mit einer Community-Note auf X versehen und erhielt zahlreiche Kommentare von Spielern, die davor warnten, die Zutaten zu mischen oder zu konsumieren. Infold benötigte 36 Stunden, um auf die Reaktionen einzugehen, und verabschiedete schließlich eine nachfolgende Sicherheitserklärung auf X. Der Entwickler wies seine Follower darauf hin, dass alle gezeigten Drinks rein fiktive Kreationen für den In-Game-Kontext seien, und warnte die Leser davor, diese im echten Leben nachzumachen oder zu konsumieren.

Reale Fallstricke bei Lifestyle-Marketing im Videospielbereich

Der Vorfall verdeutlicht die potenziellen Risiken, wenn Videospiel-Publisher digitale Lore mit realen Lifestyle-Aktionen verknüpfen. Studios für interaktive Unterhaltung nutzen häufig thematische Rezepte, Kochbücher und physische Werbeartikel, um ihre Spiele-Communitys einzubinden. Die Veröffentlichung von Werberezepten mit gefährlichen physischen Zutaten zeigt jedoch, wie kreative Marketingmaterialien echte Sicherheitsrisiken schaffen können, wenn sie ohne eindeutige Sicherheitshinweise umgesetzt werden.

KI-generierte redaktionelle Illustration; kein Dokumentarfoto.

Quelle: Developer gets a little too silly, recommends deadly psychoactive ingredient in its bad boy-themed cocktail