06.10.2026 · Signal Titans Editorial
Google räumt Leistungsprobleme bei Android-Apps auf Intel-Googlebooks ein
Am Veröffentlichungstag gab Google bekannt, dass Intel-basierte Googlebooks bei bestimmten Arm-orientierten Android-Apps Leistungseinbußen aufweisen können.

Als die neue Googlebook-Laptop-Reihe am 5. Oktober 2026 in den Handel kam, räumte Google ein, dass Intel-basierte Konfigurationen bei der Ausführung bestimmter Android-Anwendungen Leistungsprobleme aufweisen können. Das Unternehmen hatte zuvor den universellen Zugriff auf die gesamte Google-Play-Store-Bibliothek innerhalb der neuen Laptop-Reihe hervorgehoben, stellte jedoch später gegenüber Android Authority klar, dass spezifische komplexe Software ohne dedizierte Entwickleranpassungen auf x86-basierter Hardware möglicherweise nicht reibungslos läuft.
Architekturunterschiede als Ursache für Verzögerungen
Das zugrundeliegende Problem resultiert aus den Unterschieden in der Prozessorarchitektur zwischen herkömmlichen Mobilgeräten und x86-Chips. Da der Großteil der Android-Anwendungen nativ für Arm-basierte Prozessoren entwickelt wurde, kann die Ausführung ressourcenintensiver Apps und mobiler Spiele auf Intel-Hardware zu Leistungsengpässen führen. Google stellte klar, dass zwar die überwiegende Mehrheit der Anwendungen auf allen Hardwarekonfigurationen direkt nach dem Auspacken wie erwartet funktioniert, eine kleine Teilmenge jedoch eine gezielte Abstimmung benötigt, um eine optimale Reaktionsfähigkeit auf Intel-Chips zu erreichen.
Vergleich von Intel- und Qualcomm-Laptop-Modellen
Die Hardwareaufteilung innerhalb der neu eingeführten Googlebook-Reihe verdeutlicht diese architektonischen Unterschiede. Unter den fünf am Veröffentlichungstag erschienenen Laptop-Modellen setzen die von Acer, Asus und Lenovo hergestellten Geräte auf Intel-x86-Prozessoren, wodurch sie für diese Kompatibilitätsprobleme anfällig sind. Im Gegensatz dazu sind die von Dell und HP produzierten Modelle mit Qualcomm-Snapdragon-Prozessoren auf Arm-Basis ausgestattet, was direkt mit dem nativen Design von Android-Anwendungen übereinstimmt.
Gegenmaßnahmen und Zusammenarbeit mit Entwicklern
Um die Leistungsunterschiede auf Intel-basierter Hardware zu beheben, gab Google an, aktiv mit Softwareentwicklern, Intel und Qualcomm zusammenzuarbeiten, um die Software abzustimmen und die Gesamtleistung des Systems auszubauen. Google hat jedoch keine genaue Zahl der betroffenen Anwendungen genannt und auch keine Liste spezifischer Titel veröffentlicht, die von dem Problem betroffen sind. Nutzer, die ein Intel-ausgestattetes Googlebook erwerben, können weiterhin auf jeden Inhalt des Google Play Store zugreifen und diesen installieren, wobei die tatsächliche Ausführungsgeschwindigkeit variieren wird, bis gezielte Optimierungs-Updates von den Entwicklern bereitgestellt werden.
KI-generierte redaktionelle Illustration; kein Dokumentarfoto.
Quelle: Google admits not every Android app runs great on Intel Googlebooks