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02.10.2026 · Signal Titans Editorial

GitHub vereinheitlicht Aufbewahrungsfristen für Actions-Workflow-Läufe, Checks und Statusse

Workflow-Läufe, Checks und Statusse auf GitHub.com unterliegen nun denselben Aufbewahrungseinstellungen wie Logs und Artefakte.

Eine digitale Sanduhr, die Datenblöcke aus ihrer unteren Kammer entleert, in einer sanften blauen und grauen Farbpalette.

GitHub hat die Aufbewahrungsrichtlinien für GitHub Actions erweitert, sodass diese neben Artefakten und Logs nun auch Workflow-Läufe, Checks und Statusse umfassen. Die Änderung gilt für Repositorys auf GitHub.com und führt eine einheitliche Lebenszyklusverwaltung für CI/CD-Aufzeichnungen ein, die sowohl von nativen Workflow-Jobs als auch von Drittanbieter-Tools erstellt wurden. Durch die Zusammenführung dieser verschiedenen Metadaten unter einer zentralen Frist erhalten Repository-Administratoren eine präzisere Kontrolle über die Build-Historie und den Speicherbedarf von Projekten.

Vereinheitlichte Aufbewahrungseinstellungen

Gemäß der aktualisierten Konfiguration werden Aufzeichnungen für Checks, Workflow-Läufe und Statusse automatisch gelöscht, sobald sie die auf Repository-, Organisations- oder Enterprise-Ebene festgelegte Aufbewahrungsfrist überschreiten. In der Verwaltungsoberfläche wird diese konsolidierte Einstellung als „Check, workflow run, status, artifact and log retention“ bezeichnet.

Vor diesem Update steuerten die Aufbewahrungsrichtlinien in erster Linie, wie lange Build-Artefakte und Ausführungsprotokolle aufbewahrt wurden, während für Ausführungsmetadaten abweichende Regeln gelten konnten. Nun folgen alle zugehörigen Ausführungsmetadaten, Status-Updates und einzelnen Check-Ausgaben demselben Ablaufplan. Dies stellt sicher, dass historische Projektdaten flächendeckend und systematisch bereinigt werden.

Konfigurationsregeln und Systemgrenzen

Aufbewahrungseinstellungen auf Repository-Ebene bleiben weiterhin streng durch die Höchstgrenzen begrenzt, die von übergeordneten Organisations- oder Enterprise-Richtlinien vorgegeben werden. Für öffentliche Repositorys gilt ein maximales Aufbewahrungslimit von 90 Tagen für alle workflowbezogenen Daten und Datensätze. Private und Enterprise-Umgebungen können ihre Aufbewahrungsfristen innerhalb der zulässigen administrativen Grenzen gemäß ihren internen Compliance-Strategien anpassen.

GitHub wies darauf hin, dass das Verlängern einer Aufbewahrungsfrist bereits gelöschte Daten nicht rückwirkend wiederherstellt. Teams, die historische Läufe auditieren oder Ausführungsdaten über längere Zeiträume aufbewahren müssen, sollten daher sicherstellen, dass ihre Richtlinien korrekt konfiguriert sind, bevor automatische Bereinigungszyklen greifen.

KI-generierte redaktionelle Illustration; kein Dokumentarfoto.

Quelle: Actions retention now covers checks, runs, and statuses